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Medien, Meldungen, Events

Betriebliche Altersversorgung bei Bosch in Deutschland

18.12.2024

Factsheet

Bosch als Arbeitgeber

Betriebliche Altersversorgung bei Bosch in Deutschland

1929: Mit der Bosch-Hilfe e.V. etabliert Robert Bosch die Alters- und Hinterbliebenenunterstützung für alle Mitarbeitenden. 1999: Bosch führt über 70 betriebliche Versorgungspläne im Kapital Vorsorge Plan zusammen 2002: Bosch gründet als erstes deutsches Industrieunternehmen einen eigenen Pensionsfonds und nutzt ihn zunächst für die Entgeltumwandlung der Mitarbeitenden 2006: Unternehmen und Arbeitnehmervertretungen vereinbaren die Überleitung des Kapital Vorsorge Plans in den Bosch Vorsorgeplan mit dem Bosch Pensionsfonds als zentralem Finanzierungsinstrument 2016: Bosch führt die Fondsrente ein, mit der Mitarbeitende auch während des Bezugs von Altersleistungen weiter an der Wertentwicklung des Bosch Pensionsfonds partizipieren Bosch Vorsorge Plan Mit dem Bosch Vorsorge Plan bietet Bosch seinen Mitarbeitenden eine attraktive Altersversorgung über eines der modernsten Versorgungssysteme in Deutschland. Zusätzlich sind die Mitarbeitenden und deren Familien bereits während des Berufslebens bei Invalidität oder Tod abgesichert. Bosch baut für die Mitarbeitenden ein Versorgungsguthaben mit Firmenbeiträgen auf und trägt hierfür die Kosten. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können dieses Versorgungsguthaben durch eigene Beiträge weiter erhöhen. Alle Beiträge entwickeln sich nach dem Kapitalanlageergebnis des Bosch Pensionsfonds. Die Beiträge selbst sind vom Unternehmen als Mindestleistung im Alter garantiert. Im Ruhestand steht das Guthaben als Zusatzeinkommen mit flexiblen Auszahlungsoptionen zur Verfügung. 11,4 Milliarden Euro Anlagevermögen im Bosch Vorsorge Plan 138 000 aktive Mitarbeitende mit Versorgungsguthaben im Bosch Vorsorge Plan 39 000 mit unverfallbarer Anwartschaft ausgeschiedene ehemalige Mitarbeitende (einschließlich Zusagen vor Einführung Bosch Vorsorge Plan) 65 000 Leistungsempfänger, davon 15 000 Hinterbliebene (einschließlich Zusagen vor Einführung Bosch Vorsorge Plan) 3 300 Empfänger von Invalidenleistungen Durchschnittliche jährliche Rendite seit Gründung: im Anlagesegment bis 55 Jahre rund 6 % im Anlagesegment über 55 Jahre knapp 4 % Stand: 31.12.2024

27.09.2022

Factsheet

Bosch als Arbeitgeber

Factsheet: Betriebliche Altersversorgung bei Bosch in Deutschland

Historie 1929 Robert Bosch gründet die Unterstützungskasse Bosch-Hilfe e. V. zur Altersversorgung für Mitarbeiter 1999 Bosch führt über 70 betriebliche Versorgungspläne von 80 000 Mitarbeitern im Kapital Vorsorge Plan zusammen 2002 Bosch gründet als erstes deutsches Industrieunternehmen einen Pensionsfonds 2006 Bosch führt den Bosch Pensionsfonds und den Kapital Vorsorge Plan im Bosch Vorsorge Plan zusammen Bosch Vorsorge Plan Mit dem Bosch Vorsorge Plan bietet Bosch seinen Mitarbeitenden eine attraktive Altersversorgung über eines der modernsten Versorgungssysteme in Deutschland. Zusätzlich wird eine Absicherung bei Invalidität oder Tod gewährt. Bosch baut für jeden Mitarbeitenden ein Versorgungsguthaben mit Firmenbeiträgen auf und trägt hierfür die Kosten. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können dieses Versorgungsguthaben durch eigene Beiträge weiter erhöhen. Alle Beiträge entwickeln sich nach dem Kapitalanlageergebnis des Bosch Pensionsfonds und stehen im Ruhestand mit flexiblen Auszahlungsoptionen als Zusatzeinkommen zur Verfügung. Bosch Pensionsfonds* Mitarbeiter mit Versorgungsguthaben 131.000 (zusätzlich 28.000 mit unverfallbarer Anwartschaft ausgeschiedene ehemalige Mitarbeitende) Leistungsempfänger 44.500 Anlagevermögen 5,9 Milliarden Euro Rendite seit Gründung 6,4 % p.a. *Stand: Dezember 2021

Bosch-Werk in Feuerbach: Tradition trifft Moderne

05.10.2020

Factsheet

Wirtschaft

Bosch-Werk in Feuerbach: Tradition trifft Moderne

In Feuerbach befindet sich der älteste und größte Bosch-Standort weltweit. Robert Bosch hat ihn 1909 selbst gegründet. Das darin eingebettete Bosch-Werk in Feuerbach blickt auf mehr als 100 Jahre zurück. Es hat Geschichte – und es hat Zukunft. Das Werk geht mit der Zeit und setzt auf Fortschritt durch Industrie 4.0. Produktion, Wartung, Transport und Überwachung: Die aktuell mehr als 550 vernetzten Maschinen im Werk machen dies auf moderne Weise möglich. So erlaubt beispielsweise Condition Monitoring eine grafische Darstellung des Maschinenzustands – ähnlich eines Gesundheitschecks beim Menschen. Dadurch bewahren Mitarbeiter stets den Durchblick, um im richtigen Moment das Richtige zu tun. Das Ergebnis: Maschinenstillstände werden reduziert, die Produktionsleistung erhöht. Auch in der Logistik sorgt die durchgängige Vernetzung für erhebliche Prozessverbesserungen und mehr Transparenz. Mit dem intelligenten Supermarkt und seinem Put-to-Light-System ist beispielsweise das Ein- und Ausbuchen von Material im fertigungsnahen Materiallager automatisiert und die Befüllung vereinfacht. Teileentnahmen werden im Bestandssystem gebucht und Wiederbeschaffungsbestellungen automatisch ausgelöst. Die Transportaufträge übernehmen digitalisierte Milkruns und autonome ActiveShuttles. Neben dem umfassenden Einsatz von Softwarelösungen treibt das Werk in Feuerbach auch die Mensch-Maschine-Kollaboration voran. APAS, der automatische Produktionsassistent, arbeitet Hand in Hand mit Menschen – und das ohne Schutzzaun. Industrie 4.0 verändert die Produktion und damit auch Jobprofile. Dieser Tatsache trägt das Werk in Feuerbach Rechnung. So starteten im Frühjahr 2018 Facharbeiter aus Feuerbach die neue, bundesweite Qualifizierung der Industrie- und Handelskammer (IHK) zur Fachkraft für Industrie 4.0. Darüber hinaus leistet die Fabrik Pionierarbeit bei 5G-Mobilfunknetzen für den gesamten Bosch-Fertigungsverbund mit seinen rund 250 Werken: Bosch hat für das Werk in Stuttgart-Feuerbach eine Lizenz zur Frequenznutzung für ein privates 5G-Netz beantragt und erhalten. Geplant ist, den Netzaufbau im Jahr 2020 zu realisieren. Allgemeines zum Werk Werksname Bosch-Werk Feuerbach Gründung 1909 Fläche rund 109 100 m² Mitarbeiter rund 3 000 Produkte Hochdruckpumpen und Komponenten für die Abgasnachbehandlung Kernkompetenzen Leitwerksfunktion, Digitalisierung/Industrie 4.0, C-Beschichtung, Taktile Messtechnik, Bainitisches Härten Geschäftsbereich Powertrain Solutions Zahlen, Daten, Fakten zu Industrie 4.0 in Feuerbach Mehr als 550 vernetzte Maschinen. Verkürzung der Zykluszeit in der Produktion um 10 Prozent. Reduzierung des administrativen Aufwands für das Shopfloor Management um über 50 Prozent mit Hilfe der interaktiven Kommunikationsplattform Active Cockpit. Senkung des Energiebedarfs um über 50 Prozent (Stand Januar 2019 im Vergleich zu 2007) unter anderem durch intelligente Vernetzung verschiedener Datenquellen.

Working Out Loud

04.02.2019

Factsheet

Bosch als Arbeitgeber

Working Out Loud

Working Out Loud (WOL) steht für eine neue Art der Zusammenarbeit und vermittelt den Mitarbeitern die notwendigen Fähigkeiten, um vernetzt zu arbeiten.Methode Working Out Loud ist Haltung und Arbeitsweise. Sie befähigt Mitarbeiter, virtuell in Netzwerken zusammenzuarbeiten, von anderen zu lernen sowie das eigene Wissen zu teilen. WOL basiert auf fünf Elementen: Beziehungen, Sichtbarkeit der Arbeit, Großzügigkeit, wachstumsorientiertes Denken und zielgerichtetes Entdecken. Nutzen Ziel von Bosch ist es, mit WOL die digitale Zusammenarbeit zu fördern, die Lern- und Arbeitskultur weiterzuentwickeln und so die Innovationskraft des Unternehmens zu stärken. Netzwerke aufzubauen, vernetzt zu arbeiten und digitale Möglichkeiten zu nutzen, sind heutzutage notwendige Fähigkeiten für alle Mitarbeiter. WOL Circle sind eine praktische Methode, diese Fähigkeiten zu erlernen. Circle Methode Die Working Out Loud Circle Methode ermöglicht Mitarbeitern, unabhängig von der Hierarchieebene, vernetztes Arbeiten zu erleben und die dafür benötigten Fähigkeiten zu erlernen und auszubauen. Interessierte Mitarbeiter tragen sich in eine Bosch-interne WOL Community ein. Anschließend werden sie von den Verantwortlichen der WOL Community in Lerngruppen, so genannte Circles, eingeteilt. Ein Circle besteht aus fünf Personen mit ganz unterschiedlichen beruflichen Hintergründen. Zu Beginn definiert jeder Teilnehmer ein persönliches Lernziel, an dem er mithilfe der Circle Methode arbeiten möchte. Das Programm läuft über zwölf Wochen, in denen die Teilnehmer einfache Aufgaben bearbeiten und sich dadurch Schritt für Schritt ein themenbasiertes Expertennetzwerk aufbauen. Das Netzwerk hilft ihnen wiederum, ihr persönliches Lernziel zu erreichen. Zusätzlich zu den Aufgaben treffen sich die Teilnehmer persönlich oder virtuell jede Woche für eine Stunde. Die Treffen dienen dazu, sich gegenseitig Feedback zu den Aufgaben zu geben und voneinander zu lernen. Durch die Circle Methode verinnerlichen die Mitarbeiter neue Verhaltensweisen: Sie machen die eigene Arbeit in digitalen Netzwerken sichtbar, um Feedback zu erhalten. Zudem nutzen sie digitale Werkzeuge, um effektiver zusammenzuarbeiten, ihr Wissen zu teilen, sich gegenseitig zu unterstützen und Feedback zu geben. WOL Team WOL ist bei Bosch als Graswurzelinitiative gestartet. Heute entwickelt ein Co-Creation Team aus 14 Personen die Methode weiter und adaptiert sie für neue Anwendungsfelder weltweit, zum Beispiel für Innovationsprozesse. Co-Creation bedeutet, dass die Mitarbeiter zu einem kleinen Teil parallel zu ihrer eigentlichen Arbeitsaufgabe mitmachen.WOL bei Bosch WOL Community >4 200 Mitglieder Länder >50 Circles >550 Feedback 97 Prozent der Teilnehmer empfehlen die Methode weiter, 75 Prozent nehmen erneut teil, 96 Prozent bestätigen, dass WOL hilft, die digitalen Fähigkeiten zu verbessern, und den kulturellen Wandel vorantreibt. Anwendungsfelder Jährliche WOL Konferenz, sowohl intern als auch mit externen Partnern; Schulungsangebote innerhalb und außerhalb der Arbeitszeit; Bestandteil von Einführungsveranstaltungen für neue Mitarbeiter; Integration in Innovationsprozesse; Führungskräfteentwicklung; Change Programme und Kulturentwicklung.

23.02.2018

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Bosch als Arbeitgeber

Bosch in Mexiko

Mexiko: Wichtiger Standort im internationalen Fertigungs- und Entwicklungsverbund der Bosch-Gruppe Bosch ist seit mehr als 60 Jahren (1955) in Mexiko präsent und heute mit allen Unternehmensbereichen vertreten. An zehn Standorten (Aguascalientes, Guadalajara, Hermosillo, Juarez, Mexicali, Mexico City, Querétaro, San Luis Potosí, Tepotzotlán, Toluca) beschäftigt Bosch in dem Land aktuell nahezu 16.000 Mitarbeiter – doppelt so viele wie zu Beginn dieser Dekade. 2017 hat sich das Geschäft von Bosch in Mexiko gut entwickelt und erzielte einen Umsatz von 1,2 Milliarden Euro (1,3 Milliarden Dollar). Für das laufende Jahr gehen wir ebenso von einer positiven Geschäftsentwicklung über Marktwachstum aus. Mexiko ist ein attraktiver Markt und damit heute sowie langfristig ein wichtiger Standort im internationalen Fertigungs- und Entwicklungsverbund der Bosch-Gruppe. Das Unternehmen entwickelt und fertigt in Mexiko sowohl für den lokalen Markt und die Region Amerika. Lokal produziert werden beispielsweise Hydrauliksysteme, Elektrowerkzeuge, Sicherheitssysteme sowie Mobilitätslösungen wie Lenksysteme, Fahrsicherheitssysteme wie das Antiblockiersystem (ABS) und das Elektronische Stabilitätsprogramm (ESP). Als Leitanwender von Industrie 4.0 setzt Bosch auch an seinen mexikanischen Fertigungsstandorten vernetzte Lösungen ein, um die Effizienz zu steigern zum Beispiel in Juarez und Toluca. Das Unternehmen bietet zudem zahlreiche Lösungen aus den Bereichen Antriebstechnik und Automatisierung sowie Sensorik und Software für den mexikanischen Markt. Auch als Entwicklungsstandort gewinnt Mexiko immer mehr an Bedeutung. Bereits seit 2014 betreibt Bosch in Guadalajara ein Zentrum für Softwareentwicklung und Ingenieursdienstleistungen für den amerikanischen Markt. Bosch setzt auch in Mexiko stark auf Lokalisierung. Das umfasst Entwicklung und Produktion vor Ort sowie auch eine stark lokalisierte Lieferkette. Der lokale Anteil hat sich in den vergangen Jahren weiter signifikant erhöht. Wie auch in anderen aufstrebenden Märkten unterstützen wir in Mexiko neue Lieferanten bei der Erfüllung der hohen Qualitätsstandards von Bosch.Duale Ausbildung bei Bosch in Mexiko Das duale Ausbildungssystem hat bei Bosch eine lange Tradition: Bereits 1913 gründete Robert Bosch in seinem Betrieb die erste Lehrwerkstatt. Derzeit bildet das Unternehmen insgesamt in mehr als 30 Ländern rund 7.300 Lehrlinge aus – davon nahezu 2.500 außerhalb Deutschlands. Die berufliche Kompetenzentwicklung ist Teil der Lokalisierungsstrategie der Bosch-Gruppe. Auch in Mexiko ist der Bedarf an qualifizierten Fachkräften hoch. In drei Technischen Ausbildungszentren (Centro de Capacitación Técnica) bei Bosch in San Luis Potosí, Toluca und Juarez werden derzeit mehr als 150 Lehrlinge ausgebildet. Das Ausbildungszentrum am Bosch-Standort San Luis Potosí wurde 2001 eröffnet und feierte 2016 sein 15. Jubiläum. Damit war Bosch das erste und lange das einzige Unternehmen, das in Mexiko duale Ausbildung angeboten hat. Inzwischen wird das Modell auch von anderen Firmen eingesetzt und ist jetzt offiziell von der mexikanischen Regierung anerkannt. Basierend auf dem dualen System, bietet das Zentrum in Zusammenarbeit mit der Technischen Hochschule San Luis Potosí (Universidad Tecnológica de SLP) eine dreijährige Ausbildung in Mechatronik mit Schwerpunkt auf flexibler Herstellung an. Neben der Technologie stehen Themen wie Unternehmensführung, Kommunikation, Teamwork, das Bosch Produktionssystem (BPS) und Qualitätsstandards auf dem Lehrplan. Vernetzte Industrie erfordert neue Kompetenzen bei Facharbeitern und Auszubildenden. Das aktuelle duale Ausbildungsprogramm umfasst daher auch in Mexiko Themen aus den Bereichen Automatisierung, Robotik, IoT und Industrie 4.0. Sowohl Trainings- als auch Prüfungsanforderungen entsprechen hierbei dem deutschen Standard. Die Lehrstätten sind IHK / AHK zertifiziert. Seit Herbst 2017 bietet Bosch zum ersten Mal auch eine Lehre für Industriekaufleute an. Mexiko: Markt mit Potentialen Mit mehr als 120 Millionen Einwohnern ist Mexiko ein attraktiver Markt. Das Land steht an fünfzehnter Stelle der größten Volkswirtschaften der Erde und nimmt auch im Welthandel eine ähnlich hohe Bedeutung ein. Mexiko ist das Land mit den meisten Freihandelsabkommen. 2016 war Mexiko mit einem Volumen von mehr als 27 Milliarden Euro der weltweit achtgrößte Markt für Maschinen und Anlagen. Mexiko ist siebtgrößter Fahrzeugproduzent und viertgrößte Exportnation im Automobilsektor. Für das laufende Jahr wird ein Wirtschaftswachstum von 2,0 Prozent erwartet, für die kommenden Jahre ein Plus in ähnlichem Umfang. Der Mexikanische Pharma-Markt birgt im Hinblick auf das Gesundheitsbild im Land zunehmende Chancen. Zudem hält Mexiko im Bereich der Lebensmittelverarbeitung weltweit den zehnten Platz.