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Bosch-Sensorplattform macht Roboter zu echten Bewegungstalenten

05.01.2026

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Internet of Things

Bosch-Sensorplattform macht Roboter zu echten Bewegungstalenten

Las Vegas, NV – Im Zentrum der pulsierenden Robotik-Revolution und der rasant wachsenden Welt der Extended Reality (XR) steht eine stille, aber unverzichtbare Technologie: MEMS-Sensoren (Mikroelektromechanische Systeme). Ähnlich den komplexen Sinnen lebender Organismen bilden diese winzigen, hochentwickelten Bauteile das Fundament und verleihen Maschinen die entscheidende Fähigkeit, ihre eigene Bewegung und Orientierung wahrzunehmen und zu verstehen. Dieses räumliche Bewusstsein verwandelt komplexe Algorithmen in flüssige Bewegungen und immersive digitale Erlebnisse.Drei neue High-End-Sensoren für den Wachstumsmarkt Auf der CES® 2026 präsentiert Bosch Sensortec die BMI5-Plattform, eine neue Generation von Inertialsensoren (Beschleunigungs- und Gyroskopsensoren). Diese Sensoren bieten höchste Präzision bei extrem niedrigem Rauschen und erfassen so jede noch so kleine Bewegungsnuance in unterschiedlichsten Anwendungsbereichen. Die Plattform basiert auf einer gemeinsamen Hardware-Grundlage und wird durch intelligente Software optimiert. Sie ist in drei Varianten erhältlich: BMI560, BMI563 und BMI570. Die Produkte der BMI5-Familie richten sich an Premiumhersteller der Unterhaltungselektronik und bilden die Basis für den wachsenden Markt für MEMS-Sensoren. Laut dem Marktforschungs- und Strategieberatungsunternehmen Yole Group wird dieser Markt, in dem Bosch Marktführer ist, bis 2030 voraussichtlich auf über 19,2 Milliarden US-Dollar anwachsen – mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von vier Prozent.* Um den Anforderungen der Serienproduktion mit hohem Produktionsvolumen gerecht zu werden, wurde die Reinraumfläche in der eigenen Bosch-Halbleiterfabrik in Reutlingen bis Ende 2025 von rund 35 000 Quadratmetern auf über 44 000 Quadratmeter erweitert. Spezifische Lösungen für vielfältige Anwendungen Der BMI560-Sensor lässt Virtual- und Augmented-Reality-Erlebnisse unglaublich realistisch wirken. Er erfasst Kopfbewegungen präzise und nahezu verzögerungsfrei und ermöglicht so eine natürliche Interaktion in 3D-Umgebungen. Dank fortschrittlicher Bildstabilisierung gelingen Smartphones und Action-Kameras auch unterwegs klare, verwacklungsfreie Fotos und Videos. Der BMI563 kompensiert Vibrationen und extreme Bewegungen und ist damit ideal für Roboter, die präzise navigieren müssen, oder für VR-Controller, die jede noch so subtile Handgeste erfassen. Er unterstützt diese Geräte dabei, ihre Umgebung und Bewegungen mit außergewöhnlicher Genauigkeit zu verstehen. So hilft beispielsweise der neue MEMS-Sensor von Bosch einem humanoiden Roboter, den richtigen Weg zu finden, selbst wenn die Kameralinse verdeckt ist. Der BMI570 optimiert Smartwatches und kabellose Kopfhörer. Im Vergleich zum Vorgängermodell bietet die neue Plattform einen doppelt so großen Messbereich. Dadurch können noch mehr Bewegungen und Gesten, insbesondere dynamische, erkannt werden. Für Kopfhörer aller Art liefert er präzise Daten zur Kopfbewegung für immersive 3D-Audioerlebnisse. So klingt beispielsweise die Stimme eines Anrufers oder Musik, als würde sie aus einer bestimmten Richtung kommen, weil Sensorik auf die Kopfbewegungen des Nutzers reagiert. Technische KI-Exzellenz gepaart mit verantwortungsvoller Innovation Ein Edge-KI-Klassifizierungssystem sorgt für einen permanenten Betrieb des Geräts, indem sie Bewegungsmuster direkt im Sensor erkennt. Dies reduziert den Energieverbrauch, beschleunigt die Reaktionszeiten und bietet intelligente Vorteile – wie die automatische Aktivitätserkennung auf einer Smartwatch ohne Benutzerinteraktion. Die BMI5-Plattform erfüllt in allen Varianten die höchsten Umweltstandards von Bosch Sensortec und vereint technische Leistungsfähigkeit mit verantwortungsvoller Innovation. Diese einheitliche Architektur ermöglicht Geräteherstellern eine optimierte und gleichzeitig nachhaltige Entwicklung über alle Produktlinien hinweg. Mit der BMI5-Plattform stärken wir die Grundlage für die nächste Generation von sensorbasierten Geräten...sagte Stefan Finkbeiner, CEO von Bosch Sensortec. „Unsere Kunden profitieren von gleichbleibender Präzision, Robustheit und herausragender Leistung über alle Varianten hinweg – für reaktionsschnelle XR-Systeme, zuverlässige Robotik und intuitive Wearables. Die Plattform vereint technische Exzellenz mit verantwortungsvoller Innovation und spiegelt damit unsere zentralen Bosch-Werte Qualität und Nachhaltigkeit wider. Sie unterstützt ein breites Anwendungsspektrum mit einer einzigen, skalierbaren Architektur. Und das war erst der Anfang. Die BMI5-Familie wächst weiter, weitere Varianten sind bereits in der Entwicklung.“ * Quelle: Status of the MEMS Industry 2025 report, Yole Group. Verfügbarkeit: Muster sind ab sofort für Direktkunden verfügbar. Die Serienproduktion der gesamten Produktpalette beginnt ab dem dritten Quartal 2026.

Bosch präsentiert innovative Smart Connected Sensors Plattform zur ganzkörperlic ...

08.01.2024

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Bosch präsentiert innovative Smart Connected Sensors Plattform zur ganzkörperlic ...

Las Vegas, Nevada / Reutlingen - Unbegrenzter Zugang zu einem persönlichen Feedback-Coach? Davon träumen viele Fitness- und Gamingbegeisterte. Mit der brandneuen Smart Connected Sensors Plattform sorgt Bosch Sensortec dafür, dass Bewegungen und Wiederholungen nicht nur gemessen werden, sondern der Nutzer auch ein qualitatives Feedback zur Bewegungsausführung erhält. Die neue Plattform wurde speziell für die ganzheitliche Erfassung von Körperbewegungen entwickelt und bietet eine vollständig integrierte Hard- und Softwarelösung, die Entwicklungskosten und Time-to-Market drastisch reduziert.Firmenkunden, die Sensoren in ihre Designs integrieren wollen, stehen oft vor zeitaufwändigen und komplizierten Aufgabenstellungen, bei denen mehrere Geräte kombiniert und angepasst werden müssen, um das erforderliche Hardware- und Softwaresystem zu erstellen. Derzeit gibt es keine Sensorlösung auf dem Markt, die ein drahtloses und sofort einsatzbereites Feedback für Ganzkörperbewegungen bietet. Um diesen Bedarf zu decken und Entwicklern wertvolle Zeit und Mühe zu ersparen, bietet Bosch Sensortec Firmenkunden jetzt ein Komplettpaket an: BHI380, ein programmierbares IMU-basiertes Sensorsystem mit KI-Funktionalität. Ein tragbares Referenzdesign (zertifiziert nach CE, FCC, ISED, MSIT, SRRC, MIC, NCC, UKCA), das einfach an jeder Stelle des Körpers angebracht werden kann, ohne dass Kabel, eine externe Kamera oder spezielle Anzüge benötigt werden. Softwarefunktionen wie Gesten- und Aktivitätserkennung, Körperbewegungserkennung, relative Körperwinkelerfassung und Feedback-Coach. Vielfältige Anwendungen in Rehabilitation, Fitness und Gaming Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt. Hauptanwendungsgebiete sind Rehabilitation, Fitness und Gaming unter dem Motto „Move. Prove. Improve.“ Die Smart Connected Sensors Plattform bietet Nutzern detailliertes Feedback, um Rehabilitationsübungen zu Hause korrekt durchzuführen und so eine schnellere Genesung zu unterstützen. Für hochreaktive Gaming-Anwendungen bieten Bewegungssensoren eine intuitive und präzise Steuerung, mit der sie selbst kleinste Bewegungen verfolgen. Im Sport- und Fitnessbereich können Bewegungssensoren zur Erfassung von Ganzkörperbewegungen eingesetzt werden, um zum Beispiel detailliertes Feedback zur Ausführung hochintensiver Übungen zu geben. Die Sensoren kommunizieren drahtlos über Bluetooth Low Energy, um die Bewegungsfreiheit des Nutzers nicht einzuschränken. Dank des Plattformprinzips kann das System mit zahlreichen Geräten wie Wearables, Hearables und AR/VR-Headsets verbunden werden. Ingenieure werden die Smart Connected Sensors-Plattform einfach zu bedienen und skalieren finden, da sie zusätzliche Sensoren und Funktionen problemlos in ihre bestehenden Designs integrieren können. Besonders wichtig ist, dass die Plattform es ermöglicht, bis zu acht Knoten mit verschiedenen Sensoren von Bosch Sensortec an einen zentralen Knoten anzuschließen, darunter Inertialsensoren, Magnetometer und Drucksensoren. „Für Smart Connected Sensors Anwendungen reduziert unsere neue Plattform den Aufwand für die Entwickler erheblich, so dass sie die Time-to-Market verkürzen und sich stärker auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren können“, sagt Stefan Finkbeiner, Geschäftsführer und CEO von Bosch Sensortec. Für Smart Connected Sensors Anwendungen reduziert unsere neue Plattform den Aufwand für die Entwickler erheblich, so dass sie die Time-to-Market verkürzen und sich stärker auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren können...sagt Stefan Finkbeiner, Geschäftsführer und CEO von Bosch Sensortec. Die Sensorplattform bietet qualitatives Feedback auf Basis integrierter KI-Funktionen und wird mit einem Software-Tool zur Mustererstellung ausgeliefert, das Kunden bei der Anpassung ihres Systemdesigns unterstützt. Mit diesem Tool behält der Kunde die Kontrolle über seine Daten, denn es ist kein regelmäßiger Datenaustausch mit Bosch Sensortec erforderlich. Verfügbarkeit: Die Smart Connected Sensors Plattform ist auf direkte Anfrage erhältlich.

Eine neue Dimension der Beschleunigung: Bosch präsentiert weltweit kleinste MEMS ...

08.01.2024

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Eine neue Dimension der Beschleunigung: Bosch präsentiert weltweit kleinste MEMS ...

Las Vegas, Nevada / Reutlingen – In Hearables, Smartwatches und anderen tragbaren Geräten ist Platz kostbar und erfordert kompakte Komponenten. Gleichzeitig suchen OEMs nach Plug-and-Play-Schrittzählern und Sensoren mit integrierten Funktionen, die eine einfache Implementierung ohne spezifisches Anwendungswissen ermöglichen. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, präsentiert Bosch Sensortec auf der CES 2024 die weltweit kleinsten MEMS-Beschleunigungssensoren: BMA530 und BMA580. Beide Sensoren bieten integrierte Funktionen für eine einfache Entwicklung. Während der BMA530 mit seinem Schrittzähler für Wearables optimiert ist, zielt der BMA580 mit seiner Sprachaktivitätserkennung auf Hearables ab.Verglichen mit der aktuellen Bosch-Beschleunigungssensorengeneration (BMA253) haben der BMA530 und der BMA580 eine um 76 Prozent kleinere Grundfläche. Die Höhe reduziert sich von 0,95 mm auf 0,55 mm dank eines innovativen Wafer Level Chip Scale Package (WLCSP). Ihre geringe Größe ermöglicht eine einfache Montage auf Leiterplatten, während ihre erweiterten Funktionen Entwicklern die Integration in ihre tragbaren Produkte erleichtern. „Die Nachfrage nach winzigen Sensoren mit hoher Leistung wächst, da die Industrie elegantere und minimalistischere Designs bevorzugt, die kleinere Sensoren erfordern“, erklärt Stefan Finkbeiner, Geschäftsführer und CEO von Bosch Sensortec. „Die neuen BMA530 und BMA580 bieten eine ultrakompakte, umfassende Lösung, um diesen Bedarf zu erfüllen.“ Die Nachfrage nach winzigen Sensoren mit hoher Leistung wächst, da die Industrie elegantere und minimalistischere Designs bevorzugt, die kleinere Sensoren erfordern. Die neuen BMA530 und BMA580 bieten eine ultrakompakte, umfassende Lösung, um diesen Bedarf zu erfüllen....erklärt Stefan Finkbeiner, Geschäftsführer und CEO von Bosch Sensortec. Mit Knochenleitung zu reduziertem Stromverbrauch Der BMA580 beinhaltet eine innovative Sprachaktivitätserkennung und erweiterte Funktionen für Hearables. Statt permanent aktivierter Mikrofone, die viel Strom verbrauchen, nutzt der BMA580 die Knochenleitung, um die Stimmschwingungen des Trägers zu erkennen und das Mikrofon zu aktivieren. Kein anderer Sensor auf dem Markt vereint Knochenleitung mit dieser Miniaturgröße. Zudem erlaubt der BMA580 die Nutzerinteraktion durch Berührung des Hearables, zum Beispiel zum Annehmen oder Beenden von Anrufen. Die Software des Sensors enthält einen Algorithmus, der zwischen einfachem, doppeltem und dreifachem Antippen unterscheiden kann. Der neue Beschleunigungssensor BMA530 eignet sich nicht nur für Wearables, sondern auch für die Gestenerkennung in Spielzeugen, die Sturzerkennung in Laptops und anderen Geräten sowie für Energiesparfunktionen wie das Versetzen eines unbewegten Smartphones in den Ruhezustand. Beide Sensoren bieten verschiedene Stromversorgungsmodi, um die Batterielaufzeit zu maximieren, und flexible Anschlussmöglichkeiten, darunter eine I3C®-Schnittstelle. Verfügbarkeit: Ab Q1/2024 können die neuen Beschleunigungssensoren bei unseren Vertriebspartnern bestellt werden.

Barometrischer Drucksensor von Bosch setzt neue Maßstäbe für Genauigkeit und Lei ...

05.04.2022

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Smart Home

Barometrischer Drucksensor von Bosch setzt neue Maßstäbe für Genauigkeit und Lei ...

Mit dem BMP581 stellt Bosch Sensortec einen neuen barometrischen Drucksensor vor, der bei geringem Stromverbrauch eine extrem hohe Genauigkeit erreicht und so die Höhenmessung in Wearables, Hearables oder IoT-Geräten ermöglicht. Damit eignet er sich ideal für neue Anwendungsfälle, wie Fitness-Tracking, die Gerätehersteller bisher so nicht umsetzen konnten. Sturzerkennung, Navigation sowie Standortbestimmung in Innenräumen sind weitere Anwendungsgebiete.„Der neue BMP581 bietet eine völlig neue Dimension an Genauigkeit in Kombination mit der hohen Leistung und dem geringen Stromverbrauch früherer Produktgenerationen“, sagt Dr. Stefan Finkbeiner, CEO bei Bosch Sensortec. „Die Genauigkeit des Sensors ist atemberaubend: Er kann eine Veränderung des Luftdrucks messen, die einem Tausendstel des Gewichts einer Stechmücke (7,6 μg) entspricht.“ Dank der extremen Genauigkeit misst der BMP581 eine Höhenänderung von nur wenigen Zentimetern. Er kann daher Bewegungen im Fitnesstraining bis auf die Ebene einzelner Klimmzüge oder Liegestützen erkennen. Zudem liefert er hochpräzise Standortinformationen für die Lokalisierung in Innenräumen, zur Navigation oder zur Stockwerkerkennung. Auf diese Weise stellt der Sensor schnell wichtige Informationen im Falle eines Notrufs bereit. Der Sensor hilft auch dabei, die Flugstabilität und Landegenauigkeit von Drohnen deutlich zu verbessern und Wasserstände in Haushaltsgeräten zu erkennen, um beispielsweise bei Waschmaschinen vor Überschwemmungen zu warnen. Der neue BMP581 bietet eine völlig neue Dimension an Genauigkeit in Kombination mit der hohen Leistung und dem geringen Stromverbrauch früherer Produktgenerationen...Dr. Stefan Finkbeiner, CEO bei Bosch Sensortec Geringer Stromverbrauch bei hoher Genauigkeit Der BMP581 bietet eine relative Genauigkeit von +/- 0,06 hPa und eine typische absolute Genauigkeit von +/- 0,3 hPa. Die volle Genauigkeit ist über einen breiten Messbereich von 300 hPa bis 1100 hPa verfügbar. Der BMP581 hat einen typischen Temperaturkoeffizienten-Offset (TCO) von nur +/- 0,5 Pa/K und ein geringes RMS-Rauschen von 0,08 Pa bei 1000 hPa (typisch). Die Langzeitdrift über 12 Monate beträgt nur +/- 0,1 hPa. Im Vergleich zum BMP390, der Vorgängergeneration der barometrischen Drucksensoren von Bosch, verbraucht der BMP581 85 % weniger Strom, das Rauschen ist um 80 % geringer und der TCO wurde um 33 % reduziert. Der typische Stromverbrauch von nur 1,3 μA bei 1 Hz verlängert die Batterielebensdauer deutlich. Im Deep-Standby-Modus werden nur 0,5 μA verbraucht. Der Sensor verfügt über eine digitale, serielle Schnittstelle mit I2C, I3C und SPI (3-Draht/4-Draht). Der BMP581 kommt in einem kompakten 10-Pin-LGA-Gehäuse mit Metalldeckel und Abmessungen von nur 2,0 x 2,0 x 0,75 mm 3 . Virtuelle Präsentation: Das Video zeigt weitere Informationen und Anwendungsbeispiele des neuen Sensors und gibt Einblicke in die Entwicklung des Produkts. https://www.bosch-sensortec.com/unveil/event/ Verfügbarkeit: Der BMP581 ist ab sofort verfügbar und bietet ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis.

CES 2020: Bosch setzt Maßstäbe bei künstlicher Intelligenz

06.01.2020

Pressemeldung

Wirtschaft

CES 2020: Bosch setzt Maßstäbe bei künstlicher Intelligenz

Las Vegas – Egal ob beim automatisierten Fahren, im Smart Home oder in der Produktion: Künstliche Intelligenz (KI) ist aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Bosch setzt KI und das Internet der Dinge (IoT) ein, um das Leben für den Menschen zu erleichtern und so sicher wie möglich zu gestalten. Das Motto des Technologie- und Dienstleistungsunternehmens lautet hier: „Beneficial AI. Building trust together“. Der Fokus liegt auf robuster und sicherer KI zur Herstellung von smarten Produkten. Wie diese aussehen, zeigt Bosch auf der diesjährigen CES. So feiert auf der weltgrößten Messe für Konsumelektronik der Virtual Visor, eine KI-basierte, digitale Fahrzeugsonnenblende von Bosch Weltpremiere. Das Produkt hat ebenso einen CES® Innovation Award gewonnen wie Boschs 3D-Display fürs Auto.Zu den weiteren KI-Highlights des Unternehmens auf der Messe zählen eine Anwendung für die vorausschauende Wartung der Raumstation ISS, ein System zum Beobachten des Fahrzeuginnenraums sowie eine smarte Plattform für die medizinische Diagnose. „Die Lösungen, die wir auf der CES zeigen, verdeutlichen: Bosch will auch im Bereich der KI zum Innovationsführer werden“, sagt Bosch-Geschäftsführer Michael Bolle. „Ab 2025 enthält jedes Bosch-Produkt künstliche Intelligenz oder wurde mit ihrer Hilfe entwickelt beziehungsweise produziert.“ Das weltweite Marktvolumen für KI-Anwendungen soll in diesem Zeitraum bei rund 120 Milliarden US-Dollar liegen. Das ist zwölf Mal so viel wie 2018 (Quelle: Tractica ). Ein Potenzial, das Bosch nutzen will: Schon heute investiert das Unternehmen jedes Jahr 3,7 Milliarden Euro in die Software-Entwicklung und beschäftigt derzeit bereits mehr als 30 000 Software-Entwickler. 1 000 Mitarbeiter beschäftigen sich bei Bosch mit KI. Darüber hinaus hat Bosch ein umfangreiches Schulungsprogramm ins Leben gerufen: „Innerhalb der kommenden zwei Jahre werden wir annähernd 20 000 Mitarbeiter fit für KI machen“, erklärt Bolle. „Wir müssen nicht nur in die künstliche, sondern auch in menschliche Intelligenz investieren.“ Das Programm beinhaltet Trainingsformate für Führungskräfte, Entwicklungsingenieure und KI-Entwickler auf drei unterschiedlichen Niveaus und schließt Leitlinien für den verantwortungsvollen Umgang mit KI ein. Hierfür hat Bosch einen eigenen KI-Kodex erarbeitet, der die Fragen nach KI-Sicherheit und -Ethik aufgreift. Das Unternehmen will damit und mit seinem Know-how Vertrauen schaffen, bei Kunden wie bei Partnern: „Wer sowohl technische als auch ethische Prinzipien verinnerlicht hat, weiß, welchen Stellenwert Datensicherheit und -hoheit haben“, ist Bolle überzeugt. „Vertrauen ist sozusagen die Produktqualität der digitalen Welt.“Kompetenz rettet Leben Eine zentrale Kernkompetenz der Zukunft sieht Bosch in der industriellen Anwendung künstlicher Intelligenz. „Uns geht es mit künstlicher Intelligenz nicht darum, den Menschen zu modellieren, sondern die Technik zum Nutzen des Menschen zu optimieren“, betont Bolle. „Industrielle KI muss daher sicher, robust und erklärbar sein.“ Dabei soll laut Bosch der Mensch stets die Kontrolle behalten, egal ob auf der Straße, zu Hause oder in der Industrie. Dass der Mensch von zuverlässigen Maschinen profitiert, hat das Unternehmen bereits in der Vergangenheit als Pionier in der Entwicklung von lebensrettenden Fahrsicherheitssystemen wie ABS, ESP oder dem Airbag-Steuergerät bewiesen. Mit KI lassen sich auch Fahrerassistenzsysteme noch effizienter und intelligenter machen: Wenn etwa die KI-Kamera von Bosch fürs automatisierte Fahren auch teilweise verdeckte Fußgänger erkennt, kann der automatische Notbremsassistent noch zuverlässiger reagieren. Aus „Technik fürs Leben“ wird bei Bosch lernende Technik fürs Leben.Bosch investiert 100 Millionen Euro in KI-Campus Innovationen bedürfen Investitionen. Neben Aufwendungen für die Software-Entwicklung investiert Bosch weltweit in Köpfe und Kompetenzzentren. So stellt das Unternehmen 100 Millionen Euro für den Bau eines neuen KI-Campus in Tübingen, Deutschland, bereit. Der Bezug des neuen Forschungskomplexes ist für Ende 2022 angedacht. Dieser wird dann rund 700 KI-Experten Raum für den kreativen und produktiven Austausch bieten. Die Experten stammen dabei von Bosch, von externen Start-ups sowie von öffentlichen Forschungseinrichtungen. Der neue Campus soll den Experten-Austausch im Cyber Valley stärken. „Gemeinsam Vertrauen schaffen“ wird hier gelebt werden. Bosch ist Gründungsmitglied des 2016 ins Leben gerufenen Cyber Valley . In dieser Forschungskooperation bündeln Partner aus Industrie, Wissenschaft und Politik die Kräfte, um die KI-Forschung voranzutreiben und Erkenntnisse der Grundlagenforschung rasch in konkrete industrielle Anwendungen zu überführen. Zudem unterhält Bosch im Rahmen seines Bosch Center for Artificial Intelligence (BCAI) weltweit sieben Standorte – unter anderem in den USA in Sunnyvale, Kalifornien, und in Pittsburgh, Pennsylvania. Im BCAI arbeiten derzeit insgesamt rund 250 KI-Spezialisten an mehr als 150 Projekten aus den Bereichen Mobilität, Produktion, Smart Home und Landwirtschaft.Weltneuheit Virtual Visor stammt aus den USA Die kreativen KI-Köpfe bei Bosch entwickeln Produktinnovationen für die Bereiche Mobility, Smart Home oder Industrie 4.0. Die KI-Weltneuheit aus dem Fahrzeugbereich, mit der das Unternehmen in Las Vegas Weltpremiere feiert, stammt aus den USA: Der Virtual Visor ist eine transparente digitale Sonnenblende. Ein durchsichtiges LCD-Display wird mit der Insassenbeobachtungskamera verbunden, die die Position der Augen des Fahrers erkennt. Anhand intelligenter Algorithmen wertet die virtuelle Sonnenblende diese Informationen aus und verdunkelt auf dem Display ausschließlich den Teilbereich, in dem die Sonne den Fahrer blenden würden. Der Virtual Visor hat beim CES® Best of Innovation Award die höchste Punktzahl in seiner Kategorie gewonnen. Gleiches gilt für das neue 3D-Display von Bosch. Es erzeugt mithilfe einer passiven 3D-Technik einen real empfundenen dreidimensionalen Effekt von Bildern und Warnsignalen. Dadurch lassen sich Informationen schneller erfassen als auf herkömmlichen Bildschirmen. Die Verkehrssicherheit steigt. Zusätzliche Sicherheit bietet auch das neue System zur Innenraumbeobachtung von Fahrzeugen. Wenn der Fahrer müde ist oder seinen Blick aufs Smartphone abwendet, erkennt dies das System anhand der Bewegung der Augenlider, der Blickrichtung und der Kopfhaltung – und warnt ihn vor kritischen Situationen. Darüber hinaus erfasst es den Fahrzeuginnenraum und stellt fest, wie viele Fahrgäste sich an Bord befinden, wo und in welcher Position sie sitzen. So können Sicherheitssysteme wie Airbags im Notfall optimal ausgelöst werden. Mit Fahrerassistenzsystemen hat Bosch seinen Umsatz 2019 um zwölf Prozent auf rund zwei Milliarden Euro gesteigert. Sie ebnen den Weg zum automatisierten Fahren. Sind Fahrzeuge in Zukunft auf Teilstrecken wie der Autobahn teilautomatisiert unterwegs, wird die Fahrerbeobachtung zum unverzichtbaren Begleiter: Die Kamera achtet darauf, dass der Fahrer das Steuer jederzeit wieder sicher übernehmen kann. Bis 2022 wird das Unternehmen für das automatisierte Fahren rund vier Milliarden Euro aufwenden und mehr als 5 000 Ingenieure beschäftigen. Um das Portfolio in diesem Bereich sensortechnisch zu vervollständigen, steigt Bosch in die Serienentwicklung von Lidarsensoren ein. Neben Radar und Kamera bilden sie die unabdingbare dritte Sensortechnik. Als Fernbereichslidar erkennt der Bosch-Sensor auch nichtmetallische Objekte in großer Entfernung wie beispielsweise Steine auf der Straße.Bosch-KI kommt im Weltall und in der Medizin zum Einsatz Hoch hinaus will das Unternehmen mit seinem Sensorsystem SoundSee, das bereits Ende 2019 ins All geschickt wurde. Dieses wird vom autonom fliegenden NASA-Roboter Astrobee aus in der Raumstation ISS ungewöhnliche Geräusche herausfiltern, mithilfe von KI-Algorithmen analysieren und signalisieren, wann eine Wartung erforderlich ist. Die Audio-Dateien werden ab Frühjahr 2020 an eine von der NASA spezifizierte Bodenkontrollstation im Bosch-Forschungszentrum Pittsburgh gesendet. SoundSee, das kaum größer als eine Brotdose ist, wurde in den USA zusammen mit Astrobotic im Rahmen einer NASA-Forschungskooperation entwickelt.Ganz erdverbunden aber nicht weniger innovativ zeigt sich Vivalution – eine smarte Plattform, die bei der medizinischen Diagnose unterstützt. Vivalution kann die Proben von Blut und anderen Körperflüssigkeiten mikroskopisch vergrößern und digital abbilden sowie mithilfe von künstlicher Intelligenz analysieren. Es ist in der Lage, Unregelmäßigkeiten in Zellen schnell und präzise zu erkennen und Ärzte bei Auswertung und Diagnose zu unterstützen.Smartglasses Light Drive macht alltägliche Brillen smart Auch jenseits von KI-Anwendungen zeigt Bosch auf der CES zahlreiche Neuheiten. Beispielsweise mit dem Smartglasses Light Drive System , der weltweit ersten sensorbasierten Lösung, die es ermöglicht, eine alltägliche Brille smart zu machen. Sie ist gut ein Drittel schmaler als auf dem Markt befindliche Lösungen und wiegt weniger als zehn Gramm. Die gestochen scharfen Bilder, die selbst bei direkter Sonneneinstrahlung gut erkennbar ins Sichtfeld projiziert werden, reichen von Navigationsinformationen und Textnachrichten über Kalendereinträge bis zu Betriebsanleitungen – je nachdem welche Informationen vom Smartphone oder der Smartwatch empfangen werden. Mit dem Technologieträger IoT Shuttle zeigt Bosch auf der CES, welche Lösungen das Unternehmen Automobilherstellern und Mobility Service Providern für die Elektrifizierung, Automatisierung, Vernetzung und Personalisierung von Shuttlefahrzeugen anbietet. Das Angebot umfasst neben Komponenten nahtlos vernetzte Mobilitätsdienste. Mit diesen können Betreiber ihre Flottenfahrzeuge flexibel einsetzen, verwalten, laden und warten sowie jede Fahrt sicher machen. Auf dem Bosch-Stand zu sehen sind außerdem verbesserte Antriebs- und Sensortechniken für die vernetzte und emissionsfreie Mobilität der Zukunft.Aus der Küche ins ganze Haus: Erweitertes Angebot für das Residential IoT Bosch vergrößert sein Service-Angebot für das Residential IoT, also das Internet der Dinge für den gesamten privaten Wohnbereich. Highlight ist hier die offene Plattform Home Connect, die auf der CES präsentiert wird. Von Mitte 2020 an lassen sich auch Beleuchtung und Beschattung, Entertainment oder Smart Gardening herstellerübergreifend über eine App steuern. Die Zahl der Partnerunternehmen liegt derzeit bei 40 und soll sich mehr als verdoppeln. Damit will Bosch das Leben zu Hause noch komfortabler und effizienter machen.Intelligente Technik schützt das Klima Die Klammer um innovative Produkte bildet das unternehmerische Handeln von Bosch. „Wir wollen ökonomische, ökologische und soziale Verantwortung in Einklang bringen.“ Ein großes Anliegen ist dabei auch der Klimaschutz. „Bosch entwickelt nicht nur umweltfreundliche Lösungen, sondern geht selbst mit gutem Beispiel voran“, erklärt Bolle. „Bis Ende 2020 werden alle unsere 400 Standorte weltweit klimaneutral gestellt sein und von der Entwicklung über die Produktion bis zur Verwaltung keinen CO2-Fußabdruck mehr hinterlassen. Für die deutschen Standorte haben wir das bereits realisiert.“ Auch hierfür kommt künstliche Intelligenz zum Einsatz: An einzelnen Standorten nutzt beispielsweise eine unternehmenseigene Energieplattform intelligente Algorithmen, um Abweichungen im Energieverbrauch zu identifizieren. Allein dadurch konnte in einigen Produktionswerken der CO2-Ausstoß innerhalb der vergangen zwei Jahre um mehr als zehn Prozent gesenkt werden. Hält man sich vor Augen, dass Bosch insgesamt 270 solcher Werke betreibt, lässt sich das enorme Einsparpotenzial erahnen. Bolle: „Und so zeigt der Auftritt auf der CES: Bosch hat mit KI in vielfacher Hinsicht Großes vor.“

CES 2020: Bosch zeigt intelligente Technik fürs Leben

06.01.2020

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Smart Home

CES 2020: Bosch zeigt intelligente Technik fürs Leben

Stuttgart/Las Vegas – Bosch präsentiert sich vom 7. bis 10. Januar 2020 auf der CES® 2020 in Las Vegas, Central Hall, Stand-Nr. #12401 mit vernetzten Produkten für die Mobilität und das Zuhause. Zu den Highlights auf der Messe gehören Lösungen, die künstliche Intelligenz (KI) nutzen oder mit ihrer Hilfe entwickelt beziehungsweise produziert werden. Das internationale Technologie- und Dienstleistungsunternehmen will KI für Menschen sicher, robust und nachvollziehbar machen, egal ob in der Produktion, im Smart Home oder beim automatisierten Fahren.CES 2020 Innovation Awards: Ausgezeichnete Lösungen von Bosch Bosch hat zur CES 2020 gleich zweimal die höchste Punktzahl bei den Innovation Awards erzielt und drei weitere Auszeichnungen als „Honoree“ geholt. Die CES Innovation Awards werden von der Consumer Technology Association (CTA) gefördert und jährlich in 28 Kategorien vergeben. Sie sind ein Indikator für die Trends der Zukunft. Neben dem 3D-Display fürs Auto erhielt eine Weltneuheit aus dem Bereich Car Multimedia den begehrten Best of Innnovation Award – die digitale Auto-Sonnenblende Virtual Visor. Beide Innovationen wurden zusätzlich mit einem Honoree in einer weiteren Kategorie geehrt. Der dritte Honoree geht an das Bosch Vivalution (Markenname wurde geändert) – eine smarte Plattform für die medizinische Diagnose.Weltneuheit: Virtual Visor – die transparente digitale Sonnenblende (AI inside): Herkömmliche Sonnenblenden schützen Autofahrer vor störendem Gegenlicht. Einmal heruntergeklappt, versperren sie allerdings oft auch große Teile des Sichtfeldes. Dieses Problem löst Bosch mit einem neuen transparenten LCD-Display, das die lichtundurchlässige Blende im Auto ersetzt. Der Virtual Visor wird mit der Insassenbeobachtungskamera verbunden, die die Position der Augen des Fahrers erkennt. Anhand intelligenter Algorithmen wertet die virtuelle Sonnenblende diese Informationen aus und verdunkelt auf dem Display ausschließlich den Teilbereich, in dem die Sonne oder andere Lichtquellen den Fahrer blenden würden. Der Rest bleibt durchsichtig und verdeckt nicht mehr die Sicht auf das Verkehrsgeschehen.3D-Display – die dritte Dimension im Cockpit: Das neue 3D-Display von Bosch erzeugt mithilfe einer passiven 3D-Technik einen real empfundenen dreidimensionalen Effekt von Bildern und Warnsignalen. Dadurch lassen sich Informationen schneller erfassen als auf herkömmlichen Bildschirmen. Der Fahrer ist dadurch weniger abgelenkt. Das System für die räumliche Darstellung kommt ganz ohne Zusatztechniken wie Eyetracking oder 3D-Brille aus.Vivalution (Markenname wurde geändert) – smarte Plattform für die medizinische Diagnose (AI inside): Vivalution von Bosch kann Proben von Blut und anderen Körperflüssigkeiten mikroskopisch vergrößern und digital abbilden sowie mithilfe von KI-Algorithmen analysieren. Mittels maschinellem Lernen wurde das Gerät bereits mit mehr als 30 000 Bildern und rund 9 Millionen Datenpunkten von Zellen trainiert – und es lernt weiter. So ist es in der Lage, Unregelmäßigkeiten in Zellen schnell und präzise zu erkennen und Ärzte bei Auswertung und Diagnose zu unterstützen.Das muss man von Bosch gesehen haben Soundsee – intelligentes Gehör für die ISS (AI inside): Kaum größer als eine Vesperbox steckt Soundsee von Bosch voller neuester künstlicher Intelligenz (KI). Diese kommt nun erstmals im Weltall zum Einsatz: Vom autonom fliegenden NASA-Roboter Astrobee aus wird das Sensorsystem in der Raumstation ISS anhand integrierter Mikrofone Umgebungsgeräusch einfangen und diese mithilfe von KI-Algorithmen analysieren. So kann Soundsee ungewöhnliche Geräusche herausfiltern und signalisieren, wann eine Wartung erforderlich ist. Die Audio-Dateien werden ab Frühjahr 2020 an eine von der NASA spezifizierte Bodenkontrollstation im Bosch-Forschungszentrum Pittsburgh gesendet. Soundsee wurde zusammen mit Astrobotic im Rahmen einer NASA-Forschungskooperation entwickelt.Smartglasses Light Drive – Informationen immer im Blick: Mit Smartglasses Light Drive präsentiert Bosch Sensortec die weltweit erste Lösung, die es ermöglicht, eine alltägliche Brille smart zu machen. Das integrierte Projektionssystem besteht aus MEMS-Spiegeln, optischen Elementen, Sensoren und intelligenter Software-Anbindung. Das Smartglasses Light Drive ist gut ein Drittel schmaler als bisherige Lösungen auf dem Markt und wiegt weniger als zehn Gramm. Die gestochen scharfen Bilder, die es selbst bei direkter Sonneneinstrahlung gut erkennbar ins Sichtfeld projiziert, reichen von Navigationsinformationen und Textnachrichten über Kalendereinträge bis zu Betriebsanleitungen – je nachdem welche Informationen von Smartphone oder Smartwatch empfangen werden.Innenraumbeobachtung – Sicherheit und Komfort für alle Insassen (AI inside): Wenn der Fahrer müde ist oder seinen Blick aufs Smartphone abwendet, erkennt dies das System zur Beobachtung des Fahrzeuginnenraums von Bosch anhand der Bewegung der Augenlider, der Blickrichtung und der Sitzposition – und warnt ihn vor kritischen Situationen. Darüber hinaus erfasst es den Fahrzeuginnenraum und stellt fest, wie viele Fahrgäste sich an Bord befinden und wo sie sitzen. So können Sicherheitssysteme wie Airbags im Notfall optimal ausgelöst werden. Zudem erhöht das System den Komfort für die Insassen. Beispielsweise stellen sich gespeicherte individuelle Einstellungen für die Sitzposition automatisch ein. Sind Fahrzeuge in Zukunft auf Teilstrecken wie der Autobahn teilautomatisiert unterwegs, wird die Fahrerbeobachtung zum unverzichtbaren Begleiter: Die Kamera achtet darauf, dass der Fahrer das Steuer jederzeit wieder sicher übernehmen kann.Bosch IoT Shuttle – die Zukunft der Mobilität: Sogenannte Mobility Service Provider (MSP) bieten in Zukunft maßgeschneiderte On-Demand-Mobilität vermehrt über Shuttles an – sei es für den Güter- als auch den Personentransport. Mit dem Technologieträger IoT Shuttle zeigt Bosch auf der CES, welche Lösungen das Unternehmen Automobilherstellern und MSPs für die Elektrifizierung, Automatisierung, Vernetzung und Personalisierung von Shuttlefahrzeugen anbietet. Das Angebot umfasst neben Komponenten nahtlos vernetzte Mobilitätsdienste, mit denen Betreiber ihre Flottenfahrzeuge flexibel einsetzen, verwalten, laden und warten sowie jede Fahrt sicher machen.Mobilität der Zukunft: Auswahl an Lösungen und Services Intelligente Frontkamera : Bildverständnis mit Computervision und KI (AI inside): Sie erkennt Objekte und teilt sie in Klassen wie Fahrzeuge, Fußgänger oder Fahrräder ein und vermisst ihre Bewegung. Darüber hinaus interpretiert die Kamera, was sie sieht und ist in der Lage, unter anderem zwischen Fahrbahn und Grasstreifen oder Randbebauung zu unterscheiden – auch dann, wenn Fahrbahnmarkierungen fehlen. Die Kamera kann im unübersichtlichen Stadtverkehr auch teilweise verdeckte oder querende Fahrzeuge, Fußgänger und Radfahrer schneller und zuverlässiger erkennen und klassifizieren. So kann das Fahrzeug beispielsweise eine Warnung oder Notbremsung auslösen. Die Kamera-Intelligenz basiert auf Bosch-Know-how und ist in einem Chip des japanischen Unternehmens Renesas – dem V3H – integriert. Sie verbessert auch bereits verfügbare Fahrerassistenzsysteme und erweitert ihr Einsatzspektrum. Um Kollisionen zu verhindern, ist es zum Beispiel denkbar, eine automatische Notbremsung auch auf verschiedene Tierarten zu realisieren.Lidarsensoren – neben Radar und Kamera die dritte Sensortechnologie des automatisierten Fahrens: Bosch ergänzt sein Sensorportfolio für das hochautomatisierte Fahren und steigt in die Serienentwicklung eines Fernbereichs-Lidars ein. Der Bosch Fernbereichs-Lidar wird die erste im Markt verfügbare automotive-taugliche Lösung sein. Das heißt: Er lässt sich in großen Stückzahlen fertigen und arbeitet zuverlässig über die gesamte Lebensdauer eines Fahrzeugs. Der Lidar trägt entscheidend dazu bei, dass hochautomatisiert fahrende Fahrzeuge Objekte auch in anspruchsvollen Fahrsituationen sicher detektieren können. Situationen, bei denen Radar und Kamera an ihre Grenzen kommen können. Der Fernbereichs-Lidar erkennt beispielsweise nichtmetallische Objekte in großer Entfernung – wie Steine auf der Straße.Radarsensoren – Umfeldsensorik für komplexe Verkehrssituationen: Die neue Generation der Bosch-Radarsensoren kann das Fahrzeugumfeld noch besser erfassen – auch bei schlechten Wetter- oder Lichtverhältnissen. Grundlage dafür sind eine hohe Erfassungsreichweite, ein breiter Öffnungswinkel und eine hohe Winkeltrennfähigkeit. So können beispielsweise automatische Notbremssysteme noch zuverlässiger reagieren.Automated Valet Parking – vollautomatisierter Vorfahr-und Einparkservice: Die Gemeinschaftsentwicklung von Bosch und Daimler hat als erstes SAE-Level-4-System die Freigabe der zuständigen Behörden in Deutschland erhalten. Die Sensoren für die Parkhausinfrastruktur sowie die Kommunikationstechnik kommen von Bosch. Bis Ende 2021 soll ein Dutzend weiterer Parkhäuser mit dem Automated Valet Parking ausgestattet sein. Dafür arbeitet Bosch mit Parkhausbetreibern und Bauträgern großer Immobilienprojekte zusammen.Vehicle Computer – Elektronikarchitektur der nächsten Generation: Ein Schlüssel für die Zukunft vernetzter, automatisierter und elektrifizierter Mobilität liegt in der Elektronikarchitektur von Fahrzeugen. Mit neuen leistungsstarken Leitrechnern werden Fahrzeuge künftig nicht nur deutlich leistungsfähiger. Weniger Steuergeräte bedeuten darüber hinaus auch weniger Gewicht im Fahrzeug und weniger Komplexität im Zusammenspiel der Komponenten und Systeme. Mit den Vehicle Computern vergrößert Bosch die Rechenleistung bis Anfang der nächsten Dekade um den Faktor 1 000. Rechner dieser Art realisiert Bosch bereits für das automatisierte Fahren, den Antriebsstrang und die Integration von Infotainment-Systemen und Fahrerassistenz-Funktionen.Perfectly keyless – das Smartphone wird zum Autoschlüssel: Für die Kommunikation zwischen Fahrzeug und Smartphone nutzt Perfectly keyless in Zukunft neben Bluetooth auch Ultra-Wideband (UWB), eine neue Kommunikationstechnologie, die bereits in ersten Smartphones verfügbar ist. Mit UWB kann das Smartphone zentimetergenau lokalisiert werden. Zudem ist die Kommunikation mit dem Fahrzeug besonders sicher. Bosch arbeitet aktuell mit Partnern daran, die Datenübertragung zwischen Smartphone und Fahrzeug zu standardisieren. Auf der CES zeigt Bosch ein Demonstrationsfahrzeug, in dem Perfectly keyless erstmals auf Basis von UWB zum Einsatz kommt.Brennstoffzellen-System – Elektromobilität für die Langstrecke: Die mobile Brennstoffzelle ermöglicht hohe Reichweiten bei kurzen Tankzeiten und – bei Nutzung von regenerativ erzeugtem Wasserstoff – einen emissionsfreien Betrieb von Elektrofahrzeugen. Gemeinsam mit dem schwedischen Unternehmen Powercell industrialisiert Bosch derzeit einen Brennstoffzellen-Stack. Neben dem Stack, der Wasserstoff in elektrische Energie wandelt, entwickelt Bosch alle wichtigen Systemkomponenten zur Serienreife.Rolling Chassis – Plattform für die Elektromobilität: Elektrischer Antrieb, Lenkung oder Bremse – Bosch hat alle Bausteine für die Elektromobilität im Portfolio. Im Rahmen einer Entwicklungskooperation mit dem Chassis- und Automobiltechnik-Experten Benteler zeigt das Unternehmen, wie die Integration aller Bosch-Erzeugnisse für Elektrofahrzeuge aussehen kann. Mit dem Rolling Chassis als Technologieträger verfolgt Bosch unter anderem das Ziel, Produkte gezielt für solche Anforderungen weiterzuentwickeln.eAchse – SiC-Technologie für leistungsstarke Elektrofahrzeuge: Mit der eAchse Performance präsentiert Bosch neue technische Lösungen, die Wirkungsgrad und Leistungsdichte im elektrischen Antrieb weiter steigern. Die neue Antriebs-einheit hat eine verbesserte Systemeffizienz von bis zu 96 Prozent, was die Reichweite im WLTP um bis zu sechs Prozent erhöht. Mit drei Kilowatt Leistung pro Kilogramm ist die Leistungsdichte zudem 50 Prozent höher als bei der bisherigen eAchse. Möglich wurde das durch den erstmaligen Einsatz von Siliziumkarbid-Halbleitern (SiC) in der Leistungselektronik sowie durch eine platzsparendere Anordnung von Elektromotor, Leistungselektronik und Getriebe.Connected Biking – Lösungen für das Radfahrerlebnis 2.0: Mit dem Bordcomputer Kiox bleiben Trainingsdaten wie Geschwindigkeit, Herzfrequenz oder die eigene Leistung während der Fahrt stets im Blick. Nach der Tour lassen sich die Daten in der Smartphone-App eBike Connect oder im Online-Portal auswerten. Die neue Premium-Funktion Lock ergänzt Kiox um einen digitalen Diebstahlschutz. Rundum vernetzt unterwegs sind eBiker auch mit dem neuen SmartphoneHub, der dank COBI.Bike App eine Vielzahl an Funktionen bietet – von Navigation und Fitnesstracking bis zur Verknüpfung mit Diensten und Apps von Drittanbietern wie Apple Health, Google Fit oder komoot.Intelligente Helfer: Sicherheit und Komfort für unterwegs und zu Hause Home Connect – erweiterte Plattform für alle : Bosch vergrößert sein Service-Angebot für das Residential IoT, also das Internet der Dinge für den gesamten privaten Wohnbereich. Home Connect, die offene IoT-Plattform rund um die Bosch-Hausgeräte und andere Hersteller, an der sich bereits rund 40 Partner beteiligen, wächst aus der Küche heraus ins ganze Haus. Von Mitte 2020 an lassen sich auch Beleuchtung und Beschattung, Entertainment oder Smart Gardening herstellerübergreifend über die App steuern. Die Zahl der Partnerunternehmen soll sich mehr als verdoppeln. Somit wird das Leben zu Hause noch komfortabler und effizienter.Bosch Smart Home – die neue Offenheit: Bosch Smart Home wird mit Apple HomeKit kompatibel. In Zukunft lässt sich das Bosch Smart Home System über die Apple Home App und den Sprachassistenten Siri steuern. Um den Kundennutzen weiter zu steigern, bietet Bosch Partnern künftig die Möglichkeit, Bosch Smart Home-Geräte und Dienste über eine Programmierschnittstelle (API) in ihre Angebote einzubinden.Application Store – alles unter einem Dach: Gerade im Bereich der Sicherheitstechnik spielt die IoT-Vernetzung eine entscheidende Rolle. Um für Video- und Sicherheitsanwendungen in gewerblichen Gebäuden Geräte, Software und Daten optimal aufeinander abzustimmen zu können, hat die Bosch-Tochtergesellschaft Security and Safety Things eigens eine offene IT-Plattform entwickelt. Dank der Plattform lassen sich beispielsweise die Kompatibilität von App und Anwendung im Handumdrehen testen und die Systeme schnell implementieren. Auf der CES sind beispielhafte Anwendungen im Bereich Connected Living und Mobility zu sehen.Immer und überall ein sicheres Gefühl: Das kompakte mobile Alarmgerät kann überall platziert werden, wo Sicherheit wichtig ist. Ob zu Hause, im Auto, im Wohnmobil oder im Gartenhaus – der neue Sensor wird in den intelligenten Rauchwarnmelder Twinguard integriert. Das Gerät ist sowohl mit Geräusch-, Bewegungs- und Luftdrucksensoren als auch mit GPS ausgestattet. Ermittelt das Gerät einen Eindringling, sendet es über Wifi oder den Internet-der-Dinge-Funktechnologiestandard LPWA (Low Power Wide Area) eine Warnmeldung aufs Smartphone des Benutzers.Bosch auf der CES 2020: PRESSEKONFERENZ: Montag, 6. Januar 2020 von 9:00 bis 10:30 Uhr (Lokalzeit), Ballrooms B, C und D im Mandalay Bay Hotel, Las Vegas, South Convention Center, Level 2 MESSESTAND: Dienstag bis Freitag, 7.-10. Januar 2020 in der Central Hall, Stand #12401 FOLGEN SIE den Bosch CES 2020 Highlights auch auf Twitter: #BoschCES PANELS MIT BOSCH-EXPERTEN: Mittwoch, 8. Januar 2020, von 10:15 –11:15Uhr (Lokalzeit) Veranstaltung zum Thema „Growth of Apprenticeships for ‘New Collar’ Jobs“ mit Charlie Ackerman, Senior Vice President of Human Resources, Las Vegas, South Convention Center

Ich sehe was, was du nicht siehst: Bosch ermöglicht eine neue Generation Smartglasses

10.12.2019

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Ich sehe was, was du nicht siehst: Bosch ermöglicht eine neue Generation Smartglasses

Auf der Consumer Electronics Show (CES®) 2020 in Las Vegas präsentiert Bosch Sensortec ein einzigartiges optisches Light Drive System für Smartglasses. Die Komplettlösung für Smartglasses-Hersteller besteht aus MEMS-Spiegeln (mikroelektromechanisches System), optischen Elementen, Sensoren und intelligenter Software-Anbindung. Das neue Smartglasses Light Drive System von Bosch Sensortec erzeugt unverzerrte, stets scharfe und helle Bilder – selbst in direktem Sonnenlicht.Erstmals hat Bosch Sensortec die neu entwickelte Bosch Light Drive-Technologie in das Smartglasses System integriert. Damit werden gewöhnliche Brillen unter Wahrung höchster Transparenz und Privatsphäre zu alltagstauglichen Wearables, da eingeblendete Informationen von außen nicht sichtbar sind. Die Technologie kann auch eingesetzt werden, um die Leistung von Waveguide-Systemen zu optimieren. Bosch Sensortec entwickelt dafür bereits integrierte Lösungen. Das Light Drive System kommt gänzlich ohne sichtbares externes Display oder Kamera aus – wesentliche Störfaktoren, die einen breiten Markterfolg von Smartglasses bislang verhindert haben. Die kleine Größe ermöglicht es Entwicklern von Smartglasses, die sperrigen, unhandlichen Eigenschaften vieler heutiger Modelle zu umgehen: Erstmals erlaubt ein sofort einsetzbares System kleinere, leichtere und stylischere Designs, um die smarte Brille attraktiv und komfortabel für Nutzer gestalten zu können. Das winzige System ist auch eine ideale Ergänzung für alle, die eine normale Brille zur Sehkorrektur nutzen – ein großer Markt: sechs von zehn Menschen tragen täglich Korrekturgläser. Das Smartglasses Light Drive System ist die derzeit kleinste und leichteste Lösung auf dem Markt und kann fast jede normale Brille in Smartglasses umwandeln. Mit solchen Smartglasses erhalten Nutzer viel ungestörter Navigationsinformationen und Kurznachrichten. Das macht das Fahren sicherer und ersetzt das ständige Starren auf Smartphones oder Smartwatches....sagt Dr. Stefan Finkbeiner, CEO von Bosch Sensortec. Die im Smartglasses Light Drive System genutzte Technologie von Bosch Sensortec ermöglicht es Nutzern, im Alltag wichtige Informationen zu erhalten, ohne digital zu ermüden. Die Technologie ist ideal geeignet für Anwendungen wie Navigation, Anrufe, Weckrufe, Terminerinnerungen sowie Kurznachrichtendienste wie WhatsApp und WeChat. Besonders praktisch sind auch Notizen-basierte Informationen wie Aufgaben- und Einkaufslisten, Rezepte oder Montageanleitungen, bei denen es wichtig ist die Hände frei zu behalten. Bisher sind diese Applikationen auf Geräte mit physischen Displays wie Smartphones oder Smartwatches beschränkt. Die neue Bosch Light Drive-Technologie erweitert den Anwendungsbereich und die Verfügbarkeit von Apps und Informationen, verbunden mit dem einfachen Zugriff auf relevante Inhalte, soziale Medien und der intuitiven Steuerung von Musik oder Podcasts. Innovative Technologie in winzigem Gehäuse Ein MEMS-basierter gebündelter Lichtscanner im Inneren des Light Drive Systems scannt ein holografisches Element (HOE), das in die Linse der Smartglasses integriert ist. Dieses HOE lenkt den Strahl auf die Netzhautoberfläche um und erzeugt dort ein hochaufgelöstes Bild. Die Technologie ermöglicht dem Nutzer die freihändige, sichere Betrachtung praktisch aller Informationen von einem verbundenen mobilen Gerät, beispielsweise einem gekoppelten Smartphone. Das projizierte Bild ist scharf, hell, dank adaptiver Helligkeit auch bei direkter Sonneneinstrahlung gut erkennbar, und nur für den Nutzer selbst sichtbar. Die Bosch Light Drive-Technologie funktioniert auch problemlos mit gebogenen und korrigierenden Brillengläsern sowie mit Kontaktlinsen. Bisherige Smartglasses-Technologien haben den Nachteil, dass beim Ausschalten des Systems ein Schleier oder ein Regenbogenschimmer, das so genannte Streulicht, für den Brillenträger und dessen Gegenüber sichtbar ist. Dagegen bietet die Technologie von Bosch Sensortec den ganzen Tag über eine angenehme optische Transparenz mit minimaler Streulichtsensitivität. Die Sicht ist immer klar und transparent, störende innere Reflexionen gehören der Vergangenheit an. Miniatur-Lösung ermöglicht stylisches Smartglasses Design Das betriebsbereite Light Drive System ist 30 Prozent flacher als bestehende Lösungen und das kleinste System dieser Art auf dem Markt. Es misst ca. 45-75 mm x 5-10 mm x 8 mm (L x H x B, abhängig von der Integration durch Kunden) und wiegt weniger als 10 Gramm. Damit können Brillenhersteller die bislang erforderliche Breite des Brillenrahmens flexibel verringern, um attraktive, stylische Brillenmodelle zu entwickeln – im Gegensatz zu dem klobigen Design bisheriger Smartglasses-Generationen. Mit wachsender gesellschaftlicher Akzeptanz und Verbreitung kann die Bosch Light Drive-Technologie zum Erfolgsfaktor für Smartglasses-Hersteller werden. Komplettlösung für Smartglasses-Hersteller Das Smartglasses Light Drive System ist eine sofort einsatzbereite Komplettlösung, die Bosch Sensortec selbst entwickelt und fertigt. Das gewährleistet eine gleichbleibend hohe Qualität, Zuverlässigkeit und Leistung und ermöglicht es, schnell mit Produktmodifikationen auf Markt- und Kundenanforderungen reagieren zu können. Bosch Sensortec ist der einzige Komplettanbieter dieser Technologie und hat zahlreiche ergänzende Komponenten und Lösungen im Angebot. Das Unternehmen ergänzt das Smartglasses-System mit mehreren Bosch MEMS-Sensorlösungen wie etwa dem Smart Sensor BHI260, dem barometrischen Drucksensor BMP388 und dem geomagnetischen Sensor BMM150. Mit diesen Sensoren können Nutzer die Smartglasses bequem und intuitiv steuern, zum Beispiel durch Multi-Tap-Funktionen auf den Brillenbügel. Die Bosch Smartglasses Light Drive Lösung wird 2021 unter der Produktbezeichnung BML500P für Hersteller von Großserien verfügbar sein.

Hearables: Bosch macht das Hören smarter

17.06.2019

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Hearables: Bosch macht das Hören smarter

Bosch Sensortec stellt auf der Sensors Expo & Conference in San Jose, Kalifornien, eine neue Variante des leistungsstarken Beschleunigungssensors BMA456 vor. Die Variante ist der einzige Beschleunigungssensor auf dem Markt mit optimierten Hearable-Funktionen, die in einem einzigen Sensor integriert sind. Hersteller können damit kleinere und genauere Hearables mit geringerem Stromverbrauch und höherer Leistung entwickeln. Der Begriff Hearables beschreibt Geräte wie Sport- oder smarte Kopfhörer, Hörgeräte und High-End-Geräte wie Gaming-Kopfhörer. Die langjährige Erfahrung von Bosch Sensortec in der Signalverarbeitung und Entwicklung von MEMS-Sensoren mit äußerst geringem Stromverbrauch ist der Schlüssel zur Herstellung der nächsten Generation von Hearables....Dr. Stefan Finkbeiner, CEO von Bosch Sensortec "Die langjährige Erfahrung von Bosch Sensortec in der Signalverarbeitung und Entwicklung von MEMS-Sensoren mit äußerst geringem Stromverbrauch ist der Schlüssel zur Herstellung der nächsten Generation von Hearables", sagt Dr. Stefan Finkbeiner, CEO von Bosch Sensortec. "Am Beispiel des neuen BMA456 zeigt sich, wie wir bewährte Wearable-Technologien für Hearables optimieren, indem wir unsere langjährige Expertise und unser Know-how einbringen." Beschleunigungssensoren spielen eine zentrale Rolle bei der Erweiterung der Hearables-Funktionen, denn sie ermöglichen Sprachassistenzsysteme, erkennen Kopfbewegungen, verfolgen Körperbewegungen und mehr....Peter Cooney, Gründer und Forschungsleiter, SAR Insight & Consulting Hearables sind ein schnell wachsendes Marktsegment und ein wichtiger Wachstumstreiber im Bereich Wearables. Nach Daten von SAR Insight & Consulting soll der Markt für True Wireless Earbuds (TWE) bis 2023 auf fast 180 Millionen Einheiten anwachsen. "Beschleunigungssensoren spielen eine zentrale Rolle bei der Erweiterung der Hearables-Funktionen, denn sie ermöglichen Sprachassistenzsysteme, erkennen Kopfbewegungen, verfolgen Körperbewegungen und mehr", sagt Peter Cooney, Gründer und Forschungsleiter, SAR Insight & Consulting, "Im schnell wachsenden Truly Wireless Stereo (TWS) Markt ergeben sich viele Möglichkeiten für Sensoranbieter, interessante und innovative Produkte mit großem Marktpotenzial zu realisieren". Eine breite Palette von Hearable-Funktionen Die neue Variante des Beschleunigungssensors BMA456 integriert Hearable-spezifische Gesten wie Antippen (Tap), Doppel-Antippen (Double-Tap) und Dreifach-Antippen (Triple-Tap), um das Gerät intuitiv zu bedienen. Nutzer können damit beispielsweise das Abspielen von Songs oder Sprachnachrichten komfortabel steuern, die Lautstärke verändern oder Anrufe annehmen und ablehnen. Alle Funktionen werden innerhalb des BMA456 selbst ausgeführt, ohne einen stromhungrigen Applikationsprozessor wecken zu müssen. Aufgrund dieser Eigenschaften und der sehr geringen Höhe von 0,65 mm ist der BMA456 ideal geeignet für Truly Wireless Stereo (TWS) Headsets und Mittelklasse-Hearables, die in der Unterhaltung und im Alltag eingesetzt werden. Niedriger Stromverbrauch Um den Stromverbrauch zu reduzieren, unterscheidet der BMA456 präzise zwischen Bewegung und Stillstand und schaltet sich und das Gerät in einen Stromspar-Modus. Außerdem ermöglicht der Sensor eine Funktion, die erkennt, ob sich das Gerät im Ohr oder außerhalb des Ohrs befindet. Das Gerät kann so beispielsweise das Abspielen eines Songs sofort unterbrechen und das System in den Ruhezustand versetzen, wenn der Benutzer das Hearable aus dem Ohr nimmt. Diese Funktionen reduzieren den Stromverbrauch des gesamten Systems erheblich. Neben der ausgefeilten Funktion für Aktivitätserkennung, die zwischen Gehen, Laufen und Stehen unterscheidet, beinhaltet der BMA456 auch einen für Hearables optimierten stromsparenden Schrittzähler und Schrittdetektor. Damit eignet sich die Hearable-Variante BMA456 hervorragend für Sport- und Fitness-Tracking-Hearables, die mit Smartphones oder eigenständig betrieben werden. Hersteller können die voreingestellten Parameter dieser Funktionen flexibel konfigurieren, um die Leistungsfähigkeit ihrer Geräte individuell zu verbessern. Das niedrige Rauschen des Sensors von 120 µg√Hz, der geringe Offset von ±20 mg und der geringe TCO von 0,35 mg/K erhöhen die Genauigkeit des Gerätes. Endnutzer profitieren von einer intuitiven Bedienung, einer zuverlässigen Aktivitätserkennung und einer längeren Akkulaufzeit. Umfassendes Produktportfolio für Hearables Egal ob für Hörgeräte, Sport- und smarte Kopfhörer oder High-End-Hearables wie Gaming-Kopfhörer: Das umfassende Produktportfolio von Bosch Sensortec bietet Herstellern für jede Hearable-Anwendung eine optimale Lösung: die Produktpalette für Hearables umfasst neben Beschleunigungssensoren (BMA456, BMA400) auch Magnetometer (BMM150), Inertialsensoren (BMI270), Drucksensoren (BMP388) und intelligente Sensoren (BHA260, BHI260). Gehäuse und Verfügbarkeit Das Gehäuse der Hearable-Variante BMA456 misst 2 x 2 x 0,65 mm³. Diese Variante wird ab Juli 2019 über die Distributoren von Bosch Sensortec erhältlich sein.

Bosch präsentiert intelligente IMU BMI270 mit extrem niedrigem Stromverbrauch fü ...

07.01.2019

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Bosch präsentiert intelligente IMU BMI270 mit extrem niedrigem Stromverbrauch fü ...

Auf der CES® in Las Vegas, Nevada , präsentiert Bosch Sensortec den BMI270, einen intelligenten Inertialsensor ("IMU, Inertial Measurement Unit") mit extrem niedrigem Stromverbrauch für Wearable-Anwendungen. Dank seiner neuesten MEMS-Prozesstechnologie erreicht Bosch eine deutlich verbesserte Offset- und Empfindlichkeitsstabilität des Beschleunigungssensors. Der BMI270 kombiniert Robustheit, Genauigkeit und extrem geringen Stromverbrauch und ist damit ideal für Wearables.... Dr. Stefan Finkbeiner, CEO von Bosch Sensortec Der BMI270 ist das neueste Mitglied der BMI260-IMU-Produktfamilie von Bosch Sensortec. Es verfügt über intuitive Gesten-, Kontext- und Aktivitätserkennung mit integriertem Plug-and-Play-Schrittzähler, der speziell für Geräte entwickelt wurde, die am Handgelenk getragen werden. Die IMU eignet sich auch für den Einsatz in anderen Arten von Wearables, wie zum Beispiel in Hearables, intelligenter Kleidung, Schuhen, Brillen und Fitnessbändern am Fußgelenk. Die neue IMU verlängert die System-Batterielebensdauer deutlich, weil sie mehrere Funktionen wie Aktivitätserkennung, Schrittzählung und Gestenerkennung unabhängig vom Systemprozessor übernimmt, ohne diesen aufwecken zu müssen. Zu diesen prozessorunabhängigen Funktionen gehören Aufgaben wie das Senden eines Signals bei Erreichen einer bestimmten Anzahl von Schritten oder das Geofencing zur Aktivierung von GPS, wenn der Benutzer aufsteht, losgeht und eine zuvor festgelegte Anzahl an Schritten zurücklegt. Leistungsstarke, präzise Gesten- und Aktivitätserkennung laufen beispielsweise im Ultra-Low-Power-Bereich, mit einem mittleren Stromverbrauch von nur 30 μA. Der Stromverbrauch des Endgeräts wird dadurch spürbar reduziert und die Anwender profitieren von längeren Ladeintervallen. "Der BMI270 kombiniert Robustheit, Genauigkeit und extrem geringen Stromverbrauch und ist damit ideal für Wearables", sagte Dr. Stefan Finkbeiner, CEO von Bosch Sensortec. "Er verfügt über eine Reihe von Funktionen, die für am Handgelenk getragene und andere tragbare Geräte entwickelt wurden, um Herstellern und Anbietern von Wearables die Möglichkeit zu geben, einzigartige Produkte mit einem Wettbewerbsvorteil zu entwickeln." Zwei Versionen für Gesten- und Kontext/Aktivitäts-Erkennung Der BMI270 ist in zwei anwendungsspezifischen Versionen erhältlich. Eine Version erkennt Gesten wie Drehen und Schwenken des Handgelenks und Armbeugung und -neigung zur intuitiven Steuerung von beispielsweise Smartwatches. Diese Version ist ausgelegt für Wear OS von Google™, welche eine benutzerfreundliche und funktionsreiche Bedienung der Endgeräte ermöglicht. Die Version zur Kontext- und Aktivitätserkennung verfügt über erweiterte Funktionen zum Erkennen von Aktivitäten wie zum Beispiel Stehen, Gehen oder der Aufenthalt in einem Fahrzeug, deren Änderungen und in welchem Kontext diese ausgeführt wurden. Der BMI270 bietet Kunden maximale Flexibilität. Hersteller profitieren nicht nur von der hervorragenden Sensorleistung, sie können den BMI270 auch an den jeweiligen Anwendungsfall mit Gesten- und Kontext-/Aktivitätsfunktionen anpassen. Großes Funktionsspektrum Der BMI270 basiert auf der neuesten Bosch MEMS-Prozesstechnologie und kombiniert die Automobil-erprobte Drehratensensor-Technologie mit einem deutlich verbesserten Beschleunigungssensor. Der BMI270 ist mit einem 2 kB FIFO ausgestattet. Das einzigartige CRT (Component Retrimming) Feature von Bosch ermöglicht eine integrierte Selbstkalibrierung von Offset und Empfindlichkeit des Drehratensensors ohne Rotationsstimulus. Herstellern spart das wertvolle Zeit und Kosten bei der Prüfung und Fertigung. Zusätzlich helfen die integrierten Plug-and-Play-Funktionen des BMI270 die Markteinführungszeit von Endgeräten deutlich zu verkürzen. Der BMI270 misst nur 2,5 x 3,0 x 0,8 mm³ und ist pinkompatibel mit dem BMI160, BMI260, BMI261 und BMI263. Verfügbarkeit Der BMI270 wird im zweiten Quartal 2019 über Distributoren verfügbar sein. Wear OS von Google ist ein Markenzeichen von Google LLC.

Bosch präsentiert virtuellen Touchscreen für jede Oberfläche im Smart Home und I ...

07.01.2019

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Smart Home

Bosch präsentiert virtuellen Touchscreen für jede Oberfläche im Smart Home und I ...

Auf der CES® in Las Vegas, Nevada , stellt Bosch Sensortec den BML100PI vor, ein interaktives Projektionsmodul, das jede Oberfläche in einen virtuellen Touchscreen und gewöhnliche Regale in persönliche Assistenten verwandelt – die ideale Lösung für das Smart Home und das Internet der Dinge (Internet of Things – IoT). Mit dem interaktiven Projektionsmodul kann jedes gewöhnliche Regal ganz einfach in einen persönlichen Assistenten verwandelt werden. So wird unser tägliches Leben um einiges einfacher und komfortabler. ...Dr. Stefan Finkbeiner, CEO von Bosch Sensortec Das Modul BML100PI bietet eine komplette, einbaufertige Lösung für die interaktive Projektion und ermöglicht hochflexible virtuelle Touchscreens. Ein erzeugter Laserstrahl erstellt ein gleichbleibend scharfes Bild auf jeder Oberfläche und scannt es dann Zeile für Zeile, um Gesten oder Fingerbewegungen zu erkennen. Um die Gesten und Berührungen genau zu erkennen, ist keine Kalibrierung oder Justierung erforderlich. Das interaktive Projektionsmodul von Bosch Sensortec ist eine flexible Alternative zu einem statischen, physischen Bildschirm und bietet einen virtuellen Touchscreen mit einer sehr intuitiven Benutzerführung für alle intelligenten Haushaltsgeräte. Regal wird zum persönlichen Assistenten im Smart Home Hersteller von Haushaltsgeräten können mit dem BML100PI gewöhnliche Schränke in "smarte Regale" verwandeln, die aus mehreren gleichzeitigen Projektionen auf die einzelnen Regalbretter bestehen: zum Beispiel in Kühlschränken, Vitrinen, Küchenschränken oder Kleiderschränken. Ein Modul kann Touchscreen-Funktionen auf bis zu sechs verschiedenen Oberflächen bereitstellen. So kann beispielsweise ein einzelnes Modul die Wettervorhersage, den Terminkalender des Benutzers sowie Erinnerungen an anstehende Ereignisse auf einen Kleiderschrank projizieren. Auf Basis der Informationen empfiehlt der Schrank als „persönlicher Assistent“ die zu Terminen und Wetter passende Kleidung. Der ausgewählte Look kann dann über den Touchscreen auf der Regalfläche direkt über soziale Medien mit Freunden geteilt werden. Wenn ein Kleidungsstück fehlt oder im Wäschekorb ist, kann das smarte Regal dem Benutzer neue Kleidung zur Bestellung in einem Onlineshop oder einen Termin für die Abholung durch einen Reinigungsservice vorschlagen. "Mit dem interaktiven Projektionsmodul kann jedes gewöhnliche Regal ganz einfach in einen persönlichen Assistenten verwandelt werden. So wird unser tägliches Leben um einiges einfacher und komfortabler", sagt Dr. Stefan Finkbeiner, CEO von Bosch Sensortec. Der BML100PI ist eine kompakte Plug-and-Play-Lösung, die es Herstellern von smarten Haushaltsgeräten und Möbeln ermöglicht, völlig neue, attraktive Anwendungen zu kreieren. Damit haben Hersteller ein enormes Potenzial, um ihre Produkte zu differenzieren. Ein Multitalent für alle Umgebungen Ein wesentliches Merkmal ist, dass das Modul ein scharfes Bild auf jede Art von Oberfläche projizieren kann, unabhängig davon, ob sie dunkel, farbig, nass, gestuft oder gebogen ist. So ermöglicht es zum Beispiel auch in Schlafzimmern, Haushaltsgeräten oder Küchengeräten, in denen oft keine geeigneten Flächen vorhanden sind, eine interaktive Projektion. Kompaktes Modul – einfach in intelligente Haushaltsgeräte integrierbar Der BML100PI bietet eine geringe Leistungsaufnahme von typischerweise 2 W. Mit einer Fläche von nur 47 mm x 43 mm ist er kleiner als eine Kreditkarte. Damit können Hersteller ihn problemlos in praktisch alle neuen und bestehenden intelligenten Haushaltsgeräte integrieren – deutlich einfacher als andere Projektions- oder Display-Lösungen auf dem Markt. Zusätzlich zum Modul BML100PI bietet Bosch Sensortec die Variante BML100P an, die dieselben Projektionsmerkmale bietet, jedoch ohne die Touch-Funktionalität. Verfügbarkeit Die Modelle BML100PI und BML100P werden im zweiten Quartal 2020 erhältlich sein.

Bosch präsentiert den branchenweit ersten Position Tracking Smart Sensor BHI160B ...

07.11.2018

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Bosch präsentiert den branchenweit ersten Position Tracking Smart Sensor BHI160B ...

Reutlingen / München – Bosch Sensortec präsentiert auf der electronica in München den industrieweit ersten Position Tracking Smart Sensor: der BHI160BP mit integriertem MEMS-Inertialsensor verbessert die GPS-Positionserkennung deutlich. Die Positionserkennung für Fußgänger ist eine wichtige Anwendung für Mobilgeräte, jedoch entladen GPS-Module die Batteriekapazität schnell – vor allem, wenn die Batterie wie in Wearables sehr klein ist....Dr. Stefan Finkbeiner, CEO von Bosch Sensortec Neues Konzept der Positionserkennung senkt Stromverbrauch signifikant In Verbindung mit einem GPS- oder GNSS-Modul (Globales Navigations-Satelliten-System) ermöglicht der BHI160BP dem Anwender, die Vorteile der Fußgänger-Positionserkennung vollumfänglich zu nutzen. Dabei verringert sich der System-Stromverbrauch gegenüber herkömmlichen, reinen GNSS-Lösungen um bis zu 80 Prozent ohne dass die Genauigkeit darunter leidet. Zu den Vorteilen für Anwender zählen eine deutlich längere Batterielebensdauer und dass Smartwatches, Fitness Tracker, Smartphones oder Hearables länger durchhalten, bis sie wieder aufgeladen werden müssen. Herstellern ermöglicht das neue Konzept zur Positionsbestimmung eine neue Kategorie kompakter Geräte mit noch kleineren Akkus zu konstruieren. Der BHI160BP verfolgt die Position einer Person durch die intelligente Anwendung eines auf Inertialsensoren basierten Algorithmus für die Fußgänger-Koppelnavigation (Pedestrian Dead Reckoning, PDR). Um die Genauigkeit beizubehalten, wird zunächst auf der Basis von Inertialsensor-Daten die relative Position des Anwenders berechnet. Anschließend erfolgt mithilfe der vom GNSS/GPS-Modul ermittelten absoluten Position in Abständen von einigen Minuten jeweils eine Rekalibrierung. Da das GNSS/GPS-Modul während des Großteils der Zeit im Sleep-Modus bleiben kann, verringert sich der Stromverbrauch des betreffenden Geräts erheblich, wodurch sich die Ladeintervalle für die Anwender verlängern. „Die Positionserkennung für Fußgänger ist eine wichtige Anwendung für Mobilgeräte, jedoch entladen GPS-Module die Batteriekapazität schnell – vor allem, wenn die Batterie wie in Wearables sehr klein ist“, erklärt Dr. Stefan Finkbeiner, CEO von Bosch Sensortec. „Unser neuer Position Tracking Smart Sensor löst dieses Problem und ermöglicht den Anwendern eine zuverlässige Navigation, während sich die Betriebsdauer beim GPS-Tracking von einigen Stunden auf mehrere Tage verlängert.“ Unkomplizierte Integration Die vom BHI160BP gebotene Positionserkennung bedeutet außerdem, dass das betreffende Gerät auch bei blockiertem oder schwachem GNSS-Signal genaue Positionsbestimmungen durchführen kann, also beispielsweise in der Nähe hoher Gebäude oder in geschlossenen Räumen. Das macht jederzeit eine präzise Fußgänger-Navigation möglich, auch wenn – wie beispielsweise in einer Unterführung – keine freie Sicht auf die Satelliten besteht. Als neues Mitglied der BHI160-Familie von Bosch Sensortec bringt der BHI160BP applikationsspezifische Funktionen für die Positionserkennung mit. Als sofort einsatzbereite Lösung lässt er sich schnell und einfach in Systemdesigns integrieren, ohne auf ein neues GNSS-Modul umrüsten zu müssen. Dadurch verkürzt sich die Markteinführungszeit für Endgeräte erheblich. Während die derzeitige Konfiguration für den Einsatz mit GNSS-Empfängern, wie zum Beispiel GPS, optimiert ist, unterstützt der BHI160BP auch die meisten anderen gängigen globalen Ortungstechnologien. Neben der verbesserten Ortung kann der BHI160BP auch Gestenerkennung und 3D-Orientierungs-erkennung unterstützen. Die 3D-Berechnungen werden dabei nicht an einen Applikationsprozessor ausgelagert, sondern vom Sensor selbst vorgenommen. Große Feature- und Funktionalitäts-Vielfalt Der neue BHI160BP nimmt im aktiven Modus lediglich 1,3 mA auf und ist die industrieweit stromsparendste Lösung, in die der Fuser Core (MCU) und eine 6-Achsen-IMU (Inertial Measurement Unit) integriert sind. Darüber hinaus integriert der Position Tracking Smart Sensor eine Vielzahl individualisierter virtueller Sensoren, wie zum Beispiel einen kalibrierten Beschleunigungssensor, Orientierungserkennung und Aufweck-Geste. Nicht zuletzt lässt sich der BHI160BP über ein sekundäres Interface durch externe Sensoren, wie etwa einen Magnetometer, ergänzen. Der neue BHI160BP besitzt ein kompaktes 3 x 3 x 0.95 mm3 großes LGA-Gehäuse und ist 1:1 Pin-kompatibel zum BHI160.

BMI260: Bosch bringt neue IMU-Generation für Smartphone-Anwendungen auf den Markt

31.10.2018

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BMI260: Bosch bringt neue IMU-Generation für Smartphone-Anwendungen auf den Markt

Reutlingen – Bosch Sensortec bringt eine neue Generation leistungsstarker MEMS-IMUs (Inertial Measurement Units) für Smartphone-Anwendungen auf den Markt: Die Sensoren BMI260, BMI261 und BMI263 der BMI260-Familie zeichnen sich durch zahlreiche Features aus, wie Android TM -Kompatibilität, eine I3C SM -Schnittstelle und Unterstützung für die Sensor-Daten-Synchronisation.Die neuen IMUs sind mit einem äußerst leistungsfähigen Beschleunigungssensor ausgestattet und bieten eine hochgenaue Schrittzählfunktion, Bewegungserkennung und präzise Daten um Indoor-SLAM-Anwendungen (Simultaneous Localization and Mapping) zu unterstützen. Der deutlich reduzierte Stromverbrauch der BMI260-Familie verlängert die Akkulaufzeit von Smartphones spürbar. Dank geringer Latenzzeiten, Unterstützung von OIS (optische Bildstabilisierung) und EIS (elektronische Bildstabilisierung) ermöglicht die BMI260-Familie gestochen scharfe Fotos und eine reibungslose Videostabilisierung. „Unsere neue BMI260-Familie basiert auf der Technologie des sehr erfolgreichen BMI160“, sagt Dr. Stefan Finkbeiner, CEO von Bosch Sensortec. „Kennzeichnend für diese neuen IMUs sind die verbesserte Leistungsfähigkeit des Beschleunigungssensors, eine große Anzahl von Features und Schnittstellen sowie das Component Retrimming, das eine Selbstkalibrierung des Drehratensensors ohne externen Rotationsstimulus erlaubt.” Breites Feature-Spektrum Die Basisvariante BMI260 kombiniert einen leistungsstarken Beschleunigungssensor mit der Automobil-erprobten Drehratensensor-Technologie. Die hohe Beständigkeit gegen Temperaturschwankungen und Leiterplatten-Stress garantiert eine äußerst präzise Erfassung der zu messenden Bewegungen. Die Variante BMI261 ist vollständig Android TM -kompatibel und für Gesten- und Aktivitätserkennung in Smartphones optimiert. Der BMI263 ist das erste Produkt von Bosch Sensortec, das umfassend dem neuen MIPI I3C SM -Standard entspricht und sowohl asynchrone als auch synchrone Zeitsteuerung unterstützt. Jeder Baustein besitzt ein primäres und ein sekundäres Interface. Beide lassen sich unabhängig voneinander für I²C oder SPI konfigurieren und ermöglichen so die Dual-SPI-Konfiguration und den Anschluss von Kameramodulen oder eines zusätzlichen Sensors, zum Beispiel eines Magnetometers. Alle Mitglieder der BMI260-Familie bieten eine erweiterte Unterstützung für die Sensordaten-Synchronisierung. Eingebaute Selbstkalibrierung für den Drehratensensor Zur Selbstkalibrierung des eingebauten Gyroskops sind alle neuen IMUs der BMI260-Familie mit der CRT-Funktion (Component Retrimming) ausgestattet – die industrieweit erste Kalibrierfunktion, die ohne externen Bewegungsstimulus auskommt. Dadurch entfällt die Notwendigkeit, die Empfindlichkeit des MEMS-Drehratensensors über angelegte Rotationen zu kalibrieren. Dieses Plug-and-Play-Feature beschleunigt die Prüf- und Herstellungsprozesse in der Fertigung der Endgeräte deutlich. Gerätehersteller können so Kosten reduzieren und die Markteinführungszeit verkürzen. Scharfe Fotos und Videos mit OIS/EIS Die neue IMU-Familie punktet mit starken OIS- und EIS-Features. Eine äußerst geringe Latenz (zum Beispiel geeignet für Google Daydream View), minimale Gruppenlaufzeiten (max. etwa 600 µs) und hochpräzise Zeitstempel (mit ca. 40 µs Genauigkeit) bieten Endnutzern eine deutlich verbesserte Foto- und Videoqualität. Dank der zweifachen SPI-Schnittstelle kann eine IMU von zwei SPI-basierten Modulen genutzt werden und ermöglicht so Stereo- oder 3D-Kamerabetrieb. Die Bestückung eines Mainboards mit einem BMI260 erlaubt kongruente HMI- und OIS-Funktionen wie etwa bildstabilisierte Panoramaaufnahmen während des Kameraschwenks oder das Tagging von Action-Videos. Extrem geringer Stromverbrauch Die sehr niedrige Leistungsaufnahme trägt zu einer spürbaren Verlängerung der Akkulaufzeiten von Smartphones bei. Bei voller Ausgangs-Datenrate (Output Data Rate, ODR) von bis zu 6,4 kHz liegt die Stromaufnahme von Beschleunigungssensor und Gyroskop in Summe bei 700 µA. Durch die Kombination aus hoher ODR bei geringem Stromverbrauch können die Systemdesigner Kompromisse vermeiden, die ansonsten zu unliebsamen Alias-Effekten führen würden. Diese hätten zur Folge, dass verschiedene Signale bei der Abtastung mit niedrigen Datenraten nicht mehr unterscheidbar wären. Das intelligente Power-Management der IMUs erlaubt den Betrieb sämtlicher Always-On-Features mit extrem geringem Stromverbrauch. Der Applikationsprozessor des Hostsystems muss nur sehr selten aktiviert werden, der Hauptprozessor kann die überwiegende Zeit im Stand-by-Betrieb verharren. So ermöglicht das System bei nur 30 µA Stromaufnahme permanent zuverlässige Gesten- und Aktivitätserkennungs-Funktionen. Das kompakte Gehäuse der BMI260-Familie misst lediglich 2,5 x 3,0 x 0,8 mm³. Alle IMUs sind 1:1-pinkompatibel zum Vorgängerprodukt BMI160. Die BMI260 und BMI261 sind bereits für die Großserienfertigung erhältlich. Muster der Version BMI263 sind auf Anfrage verfügbar.